1. Das Billard ist ein Tisch, dessen Oberfläche rechteckig, absolut flach und horizontal sein muss. Er entspricht dem Typ des französischen Karambol-Billard.
  2. Die Tischplatte des Billards besteht aus einer mindestens 45 mm dicken Platte aus Schiefer oder aus irgendeinem anderen von der DBU genehmigten Material.
  3. Die Abgrenzung der Spielfläche erfolgt durch die Anbringung von Gummibanden, wobei der vorderste Punkt 37 mm hoch ist. Eine Toleranz von plus/minus 1mm ist zulässig. In den Banden bestehen keinerlei Löcher (Unterbrüche).
  4. Die Größe der freien Spielfläche innerhalb der Banden beträgt 2,84 x 1,42 m. Eine Toleranz von plus/minus 5 mm ist zulässig.
  5. Die Gummibanden sind auf ihrer gesamten Länge an einem äußeren Rahmen von einer Mindestbreite von 12,5 cm befestigt, dessen gesamte Oberfläche glatt und in einer einheitlichen Farbe gehalten ist. Es dürfen nur solche Banden verwendet werden, die von der DBU anerkannt und genehmigt worden sind.
  6. Die Oberfläche, die die Banden einschließt, muss über nicht zu entfernende „Diamanten“ verfügen, die in regelmäßigen Abständen entsprechend 1/8 der Länge der Spielfläche angebracht sind. Das Anbringen von Werbung sowie irgendeine andere Angabe auf der Oberfläche des Rahmens, der die Banden umschließt, ist untersagt. Das Hinzufügen von zwei zusätzlichen „Diamanten“ in allen vier Ecken des Billardtisches ist erlaubt.
  7. Das Tuch muss neu und in Qualität und Farbe von der DBU genehmigt sein. Es muss auf der Tischfläche und auf den Banden maximal straff gespannt sein.
  8. Die Höhe des Billards, gemessen vom Boden bis zur Oberkante des Rahmens, muss zwi- schen 75 und 80 cm liegen.
  9. Die für ein offizielles Turnier bestimmten Billards müssen mit einer elektrischen, thermostatgeregelten Heizung ausgerüstet sein, die das Eindringen von Feuchtigkeit in das Tuch und die Schieferplatte verhindert. Diese Einrichtung wird vor dem Wettkampf eingeschaltet und bleibt während des ganzen Turniers in Funktion, um ein maximal gutes Rollen der Bälle zu gewährleisten.
    Die Temperatur an der Tuchoberfläche sollte 25 - 28° C betragen.
  1. Das Material und die Farbe der drei Bälle müssen durch die DBU genehmigt sein. Die Bälle müssen absolut rund sein. Ihr Durchmesser liegt zwischen 61,0 und 61,5 mm, das Gewicht eines Balles zwischen 205 und 220 Gramm. Der Gewichtsunterschied zwischen dem schwersten und dem leichtesten Ball darf 2 Gramm nicht überschreiten.
  2. Die fünf Kegel müssen aus Material hergestellt sein, das von der DBU genehmigt ist. Sie können alle eine einheitliche Farbe haben oder vier Kegel sind weiß, der fünfte - mittlere Kegel - rot. Die Höhe der Kegel beträgt 25 mm, die Durchmesser sind: 6 mm am Kopf, 10 mm an der dicksten Stelle des unteren Teils, 7 mm an der Basis (siehe Anlage 1).
  3. Die Kreide darf die Spielfläche nicht zu sehr beschmutzen.
  1. Die Stellen, an denen die Bälle oder Kegel am Anfang der Partie oder in deren Verlauf, wenn die Regeln es vorschreiben, stehen müssen, werden „Aufsetzmarken“ genannt.
  2. Diese Stellen sind mit einem Kreuz markiert, das mit Kreide-Stift oder Tinte so fein wie möglich gezeichnet wird. Das Aufkleben von kleinen Blättchen zur Markierung ist verboten.
  3. Auch die Positionslinien auf dem Tisch sind mit Kreide-Stift oder Tinte so fein wie möglich zu zeichnen.
  4. Die Bodenlinien können durch Anbringen von Klebestreifen markiert werden.
  5. Die Lage der Aufsetzmarken und Linien sind in der Anlage angegeben.
  1. Mit einem „Billardqueue“, bestehend aus Holz oder einem anderen Material, werden die Bälle in Bewegung gesetzt. Das Billardqueue kann aus einem einzigen Stück bestehen oder aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein. An einem seiner Enden muss er mit einem Leder-Rondelle, genannt "Procede" versehen sein. Nur allein mit dieser Procede darf der Spieler beim Stoß den Ball berühren. Der Spieler benutzt ein oder mehrere Queues seiner Wahl und bestimmt dabei selbst über die Länge, das Gewicht und den Durchmes- ser.
  2. Der Spieler hat das Recht, sich des „Auflagerechens“ zu bedienen, dabei handelt es sich um ein kleines Gestell, welches am Ende einer Stange aus Holz oder aus einem anderem Material angebracht ist. Der Auflagerechen ist dazu bestimmt, die Hand in schwer einzunehmenden Positionen zu ersetzen.
  1. Das auf das Billard geworfene Licht darf auf der ganzen Fläche 520 Lux nicht unterschrei- ten, das Luxometer wird zum Messen auf das Tuch gestellt.
  2. Das Licht darf auch nicht zu stark sein und den Spieler blenden. Blendung beginnt bei direkter Sicht bei 5000 Lux.
  3. Der Abstand zwischen der Lichtquelle und der Spielfläche muss mindestens 1 Meter betragen.
  4. Der Saal darf nicht ganz verdunkelt sein, sondern ist mit mindestens 50 Lux zu beleuchten.